SPIELERIN DES MONATS - AUGUST 2016

Dortmund Lacrosse Sport Wolverines Jana Holler Spielerin des Monats

Wieder ist es soweit: Wir stellen euch eine Spielerin unserer Wolverines vor. Diesmal lernt ihr Jana Holler kennen, die erst seit knapp zwei Jahren dabei ist und trotzdem schon ein Zugpferd der Damenmannschaft ist!

 

Name: Jana Holler

Position: D-Wing

Rückennummer: 30

Wohnort: Dortmund

Im Verein seit: 2014

Spielt Lacrosse seit: 2014

Erstes Spiel: Oktober 2014 gegen SG Köln/Bonn/Aachen

 

Interview

 

DoLax: Was war dein bisher bester Lacrosse-Moment?

 

Jana: Oh. Das ist aber schwierig, nur einen Lacrosse-Moment zu nennen. Also eigentlich würde ich sagen, wie wahrscheinlich viele andere auch: Mein erstes Tor. Aber in der Defense gibt es auch tolle Momente, zum Beispiel wenn du weißt, dass du das Gegentor verhindert hast. Und neben dem Spielfeld gibt es ebenfalls einige coole Lacrosse-Momente. Schon alleine das Mannschaftsgefühl ist einfach geil. Ich habe vorher noch nie Mannschaftssport gemacht und finde es klasse, wie gut das Mannschaftsgefühl - auch mit den Herren zusammen - ist. Wahrscheinlich sind auch gerade deswegen die Turniere so toll. Auch wenn ich noch nicht auf so vielen war, war es immer eine Bombenstimmung bei unserem Team.

 

 

DoLax: Du spielst ja in der Defense, hast aber auch schon die ein oder andere Bude gemacht. Welche Position spielst du am liebsten, und warum?

 

Jana: In meiner ersten Saison habe ich in der D-Line gespielt. Dabei hat man leider nicht so oft die Gelegenheit ein Tor zu machen. Allerdings hatte man ein gutes Gefühl, wenn man ein Tor verhindern konnte. Als D-Wing kann ich aber nun beides. Ich kann in der Defense verhindern, dass ein Tor fällt, aber ich kann auch nach vorne, in die Attack, um ein Tor zu machen. Deshalb gefällt mir die Position vom D-Wing sehr gut, da ich mich in der Defense wohler fühle, mich aber auch in der Attack einbringen und verbessern kann.

 

DoLax: Obwohl du noch gar nicht so lange selber spielst, leitest du schon gemeinsam mit Anna Weglage das Training und machst den Mädels ordentlich "Feuer unterm Arsch". Ist es leicht, Coach und gleichzeitig Teammitglied zu sein?

 

Jana: Also ich finde es nicht immer wirklich einfach. Man möchte natürlich, dass in einer Mannschaft alle auf einer Stufe stehen, denn wir sind eine Mannschaft und müssen zusammen funktionieren und zusammenhalten. Deshalb ist es oft schwer, den Mädels "Feuer unterm Arsch" zu machen. Wenn man zum Beispiel neue Regelungen oder Strafen einführen möchte kann es schnell passieren, dass man sich etwas über die anderen Mannschaftsmitglieder stellt. Das ist eigentlich gar nicht beabsichtigt. Abgesehen davon kann ein außenstehender Coach natürlich viel mehr sehen. Ein Spielercoach hat natürlich den Nachteil, dass er häufig selber in der Übung involviert ist und nicht sieht was hinter seinem Rücken passiert. Allerdings bekommen wir natürlich auch Unterstützung von den anderen Spielerinnen, sodass wir uns gegenseitig oft Tipps geben können.

 

DoLax: Außerdem trägst du auf dem Platz die Bürde des Teamcaptains. Wie motivierst du deine Mannschaft, wenn es gegen einen scheinbar unbesiegbaren Gegner geht?

 

Jana: Auch die Rolle des Teamcaptains teile ich mir mit Anna. Ich glaube, dass die Motivation zunächst von jedem Spieler selber kommt, denn jeder möchte sein Bestes geben um die Mannschaft vielleicht doch noch nach vorne zu bringen. Wenn es allerdings gegen einen Gegner geht, gegen den man schon ordentlich zurück liegt, sagen wir uns immer, dass es zur Halbzeit 0:0 steht und wir versuchen nochmal unser Bestes zu geben. Außerdem ist es so, vor allem für neue Spieler, aber auch für alle anderen, dass man aus jedem Spiel Erfahrungen mitnehmen kann. Wir gehen dann im nächsten Training dran und versuchen das, was beim letzten Spiel nicht so gut geklappt hat, zu verbessern. Ich glaube wirklich, dass man aus sehr schwierigen Spielen einfach Erfahrung mitnehmen sollte.